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- Der Chorraum
Der Chorraum ist das Herzstück der Klosteranlage. Das im späten Mittelalter entstandene Ensemble aus Stein und Holz richtet sich ganz auf das Sanctuarium aus, in dem der Hochaltar seinen Platz hat.

- Der Hochaltar
Der spätgotische Hochaltar wurde einst von Abt Heinrich III Fabri in Auftrag gegeben und im Jahr 1493 geweiht. Bildhauer und Maler der Ulmer Schule haben dieses außerordentliche Kunstwerk geschaffen.

- Das Chorgestühl
Das Chorgestühl (Bild 2, Bild 3, Bild 4) das unter der Leitung von Jörg Sürlin d. J. entstanden war, bot 66 Mönchen Platz.

- Altarmodell
Die Petrikapelle beherbergt die Marmorgrabplatten der beiden letzten katholischen Äbte.
Hier können außerdem am Modell des Hochaltars die Darstellungen auf den Doppelflügeln betrachtet werden.

- Der Kreuzgang
Der Kreuzgang mit unterschiedlich gestalteten Maßwerkfenstern (Bild 2, Bild 3) und Rippengewölben besticht durch seine Schlichtheit.
Im westlichen Flügel ist die Geschichte der Benediktiner und des Klosters ausführlich dokumentiert.

- Die Laienkirche
Die ehemalige Laienkirche ist heute ein profaner Raum, der für Veranstaltungen angemietet werden kann.

- Die Sakristei
Die Sakristei besitzt im Deckengewölbe wunderschön gestaltete und sehr gut erhaltene Schlusssteine (Bild 2, Bild 3, Bild 4).
In diesem Raum wird außerdem die Geschichte der evangelischen Klosterschule und des heutigen Ev.-theol. Seminars dokumentiert.

- Der Kapitelsaal
Der Kapitelsaal ist ein zweischiffiger Raum mit Kreuzrippengewölbe, in dem die täglichen Versammlungen des Konvents stattfanden.
Heute befinden sich in diesem Raum u. a. gotische Grabplatten der Grafen von Helfenstein, die die Vogtei innehatten.

- Der Kreuzgarten
Der Kreuzgarten (Bild 2, Bild 3) ist das Zentrum der Anlage, um das der Kreuzgang und die verschiedenen Räume der Klausur angeordnet sind.

- Der Kräutergarten
Der Kräutergarten ist ein Teil des Kreuzgartens. Er wurde hier im 20. Jahrhundert angelegt und dient der Heilmittelkunde. Die Auswahl der Pflanzen erfolgte nach zwei spätmittelalterlichen Kräuterbüchern.

- Die Brunnenkapelle
Die Brunnenkapelle war für die Mönche der Ort ihrer täglichen Reinigung. Der Schöpfbrunnen wird bis heute mit Wasser des Blautopfs gespeist. Der durch drei Maßwerkfenster lichtdurchflutete Raum ist vom Kreuzgang aus zu betreten.

- Der Klosterhof
Der Johannesbrunnen innerhalb des Klosterhofes (Bild 2, Bild 3) wurde im 16. Jahrhundert von einem Reutlinger Bildhauer geschaffen. Die Brunnenfigur stellt Johannes den Täufer, der Schutzpatron des Klosters ist, dar.